1/16/09 11:39 am
So wie es mitlerweile ist, weiß ich nicht ob es noch mein Leben oder nur ein langweiliger Film ist. So ein langweiliger französischer Film wie z.B....na ja so langweilig, dass man sich nicht einmal den Namen merken kann der aber so klingt wie "La rue" oder "Le solei". So einer bei dem man denkt, der Kameramann ist vor Langeweile eingeschlafen. Weil ein Oberlippenbartträger in seinem Fischerboot seit einer Stunde einen Monolog hält über Charlotte oder Giselle. Die jedenfalls so reizend und so zuvorkommend ist, dass er es nicht einmal wagen würde sie mit seiner Anwesenheit zu belästigen und dass er sie stattdessen lieber von seinem Boot aus dabei beobachtet wie sie auf dem Markt die Fische verkauft. Der Oberlippenbartfranzose ist ganz entzückt wie geschickt diese Madmoiselle die Fische ausnimmt und welch prachtvolle Brüste sie den ganzen Tag stolz der Sonne entgegenstreckt usw. usf.
Neulich war ich auf der München-Entdechungstour und bin irgendwann in Berg am Laim gelandet. Gleich in der Nähe der S - Bahnhaltestelle gibt es ein großes Antiquitätshaus mit einem riesengroßen Garten in dem es unendlich viele spannende Sachen zu entdecken gibt. Mit meiner Kamera verbarchte ich in diesem Garten ungefähr zwei Stunden bis ich irgenwann fast gestorben bin vor Kälte. Ich ging rein in das Haus um mich aufzuwährmen und lehrnte gleich einen sehr netten älteren Mann kennen, der früher als Psychologieprofessor Gastvorträge in Moskau und in St. Petersburg hielt und nun in diesem Haus sich ein kleines Zimmer gemietet hat um seine Sammlung an unschätzbarem Wert etwas zu reduzieren. Ich sagte ihm, dass ich froh bin diesen wunderbaren Ort gefunden zu haben und dass es hier viele schöne Motive gibt. Daraufhin erzählte mir der Mann, dass dieser Ort keineswegs schön und wunderbar ist weil es eine furchtbare Geschichte mit sich trägt. Früher war in diesem Haus ein Arbeitslager für Kriegsgefangene und in der Halle die hinten im Garten ist war ein KZ - Lager und einige Strassen weiter waren andere KZ Hallen. Er zeigte mir einen Bildband der dieses Grauen auf diesem Gelände dokumentiert. Und da fängt die Sprachlosigkeit an. 








